Heilendes Moor

Heilmoor ist seit ungefähr 200 Jahren als gut wirksames und besonders verträgliches Naturheilmittel bekannt. Im Neydhartinger Moor entwickelten über 250 verschiedene wissenschaftlich nachgewiesene abgesunkene Kräuter und Heilpflanzen in 30.000 Jahren unter Wasser und unter Luftabschluss ihre heilende Wirkung. Wir nützen sie heute in Form von Schwebstoffbädern oder als Moorpackungen.

Entstehung des Moors

Das Neydhartinger Moor verdankt seine Entstehung der Eiszeit, in der ein Gletscher bis ins Alpenland herausreichte. Aus den Gletscherseen entwickelten sich über mehrere tausend Jahre Flachmoore. Heute besteht das Moor großteils aus Wiesen, Feuchtwiesen und Bachuferflur.

Anwendung als Heilmoor

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Für den Stoffwechsel

Heilmoor regt Durchblutung und Stoffwechsel an und wirkt entzündungshemmend. Neben Mineralstoffen und anderen heilenden Substanzen ist auch Huminsäure enthalten. Die Kombination dieser Inhaltsstoffe hat sich zur Behandlung bei entzündlichen Prozessen und Schmerzen bewährt. Die Wirkstoffe werden über die Haut aufgenommen und regen den Stoffwechsel an.

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Bei Beschwerden des Bewegungsapparates

Heilmoor eignet sich gut für Wärmetherapien, da das Moor die Temperatur, mit der es verabreicht wird, lange Zeit konstant halten kann. Moor wird hauptsächlich bei (chronischen) Beschwerden des Bewegungsapparates, beispielsweise bei Rücken- und Gelenksschmerzen eingesetzt. Das Heilmoor zeigt ebenfalls seine Wirkung bei Rheuma, Osteoporose oder nach orthopädischen Operationen.

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Als Trinkmoor

Innerlich als Trinkmoor angewendet, kann sich Moor wohltuend auf den Magen-Darm-Trakt auswirken. Es bindet überschüssige Magensäure und kann durch seine adstringierende Wirkung die Heilung der Schleimhäute positiv beeinflussen.